Vegan – ein kurzes Fazit

21 Tage sind erneut im Flug vergangen. Es gab Momente, da hatte ich enorm Lust auf Käse, Schoggi, Guetzli oder Fleisch. Doch die zeitliche Komponente des Experiments hat mich bekräftigt durch zu halten. Nur einmal bin ich reingefallen: The Curry Paste Incident. Aber zum Glück durch meine Naivität & nicht aus Lust. Weiterlesen

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Energie ohne Ende 💪🏽

Mein Körper hat sich wohl an das ganz Grünzeug, Früchte & Gemüse gewöhnt. Ich fühle mich im Moment unglaublich Leistungsfähig. Ich versuche fertige Gerichte oder auch vegane Ersatzprodukte zu meiden. Vegane Guetzli sind OK, aber schmecken einfach nicht so gut wie ein Guetzli mit Butter & Ei 😤. Darum ist das meiste auf meinem Speiseteller frisch & selber zubereitet. Das schmeckt & gibt mir  Energie. Das habe ich in diesem Ausmass nicht erwartet. Weiterlesen

The Curry Paste Incident

Jetzt ist es passiert! Am Samstag nach dem putzen hat Lydia zur Stärkung eine schnelles Curry gekocht: Gemüse aus dem Tiefkühler, Kokosmilch & Currypaste. Dazu Reis & fertig ist das Essen. Im warmen Sonnenschein essen wir zusammen auf dem Balkon. Wir stellen uns die Frage ob die Currypaste vegan ist. Wir beschliessen, dass sie es sein muss. Was soll den da schon tierisches drin sein. Wir essen fertig & unsere Neugier lässt uns nicht los & wir lesen die Liste der Inhaltsstoffe. Mit Schrecken stellen wir fest, die Paste ist nicht Vegan. Sie ist auch nicht vegetarisch: Sie enthält Fischsauce, hergestellt aus Sardellenextrakt. Die Paste ist also weder für mich noch für Lydia geeignet. Lydia ist Vegetarierin. Die angebrochene Paste landet direkt im Müll. Wir müssen jetzt wohl eine neue Paste suchen. Oder noch besser ein Rezept finden um selber Paste herzustellen (das ist sowieso immer besser).

Rote Curry Paste

Der Übeltäter: Sardellenextrakt

The Pesto Incident

Heute bin ich fast in die Falle getappt. Nach einem kurzen aber wunderbaren Aufenthalt in der Ufschötti war es Zeit für das Wohlverdiente Nachtessen. Da die Kinder sehr müde waren, haben wir fix Wurst & Brot auf getischt. Die Cervelat, war exklusiv für die Kinder, das versteht sich von selbst. Da ich am Mittag nur einen Salat gegessen habe, gabs für mich aufgewärmte Pasta (Dinkel, ohne Ei). Was passt zu einer guten Portion Paste bei diesem Wetter besser als eine feine Pesto. Genüsslich schmetterte ich mir drei volle Kaffeelöffel des Kräutergemisch auf mein Essen. Die Pesto war schon auf der Pasta verteilt. Das schiesst es mir durch den Kopf: „Ist die Pesto vegan? Da sind doch nur Kräuter, Pinienkerne & Oliven-Öl drin.“

Ein kurzer Blick auf den Deckel der Pesto-Sauce widerlegt meine Annahme: Falsch gedacht, da ist  Parmesan drin!

Pesto Fail

Ich entferne die Pesto fein säuberlich von der Pasta. Was bleibt mir den Übrig? Das war knapp. Knapp dem ersten Fehler entgangen. Eine andere Sauce darf mir die Pesto veredeln.

Tag 2 – Verkehrschaos

Wie trainiert man seinen Geist? Man hat das Gefühl, man muss alle Gedanken & Gefühle eliminieren. Es soll Ruhe herrschen & nichts den Geist stören. Das meditieren zielt nicht darauf ab, die Gedanken & Gefühle abzustellen. Viel mehr werden wir zum Beobachten eingeladen. Andy erklärt das im folgenden Video sehr schön:

Es gehört also dazu, in der Meditation durch die Gedanken abgelenkt zu werden. Das ist nicht falsch. Meditation hilft dir mit der Zeit, nicht jedem Gedanken nach zu rennen, sondern die Gedanken und Gefühle aus der Distanz zu beobachten. Das ist im wahrsten Sinne ein Perspektivenwechsel. Wir versuchen nicht den Verkehr zu regeln, versuchen wir zu beobachten was passiert.

Versuche es doch einfach mal, nicht den Gedanken nachrennen, nur beobachten & sobald du merkst du rennst einem Gedanken hinterher, einfach wieder an den Strassenrand setzen & weiter beobachten. Als Anfänger schlage ich mich genau mit dieser Herausforderung herum.